Welpenerziehung - Sendepause für Flegel

Naidoo hat nun das Welpenalter verlassen und ists in einer neuen Lebensphase angekommen. ist nun in einer neuen Lebensphase angekommen. Eine Phase, die viele Hundebesitzer ernüchternd finden. Wo ist er hingekommen, der drollige Welpe, der einem freudig überall hin folgt? Selbstbelohnendes Verhalten wie beispielsweise andere Tiere jagen, zu fremden Menschen zerren und dann gestreichelt werden oder die Nase überall reinstecken und ausgiebig rumschnüffeln - um nur ein paar Beispiele zu nennen - wird jetzt für den jungen Hund immer spannender. Sein Selbstbewusstsein wächst, er traut sich immer mehr zu und probiert alles möglich und für uns oft unangenehme aus. Die gemütliche Zeit der Welpenphase, wo der Folgetrieb noch alles geregelt hat, ist nun also definitiv Vergangenheit.


Was tun, um den neuen Lebensabschnitt vernünftig und für alle angenehm zu gestalten?

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Jetzt geht es darum, Regeln und Grenzen, die man hoffentlich bereits vor Einzug des Welpen definiert und darauf bestanden hat, beharrlich durchzusetzen. Auch in dieser Phase wird natürlich die Bindung Mensch-Hund weiter auf- und ausgebaut. Deshalb gehören nicht nur Grenzen und Regeln zum Alltag, sondern auch sinnvolle Beschäftigungen. Diese liegen weder in Spaziergängen, wo jeder sein Ding macht, noch im Herumtoben mit anderen Hunden.

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Sinnvolle und artgerechte Beschäftigungsmöglichkeiten sind beispielsweise Such- und Apportierspiele. Dabei kann der Hund seinen natürlichen Trieben kontrolliert frönen und die gemeinsame Aktivität fördert die Mensch-Hund-Bindung.

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Dazwischen brauchen junge Hunde ganz viel Ruhe zum Verarbeiten und sollten deshalb regelmässig Sendepausen verordnet bekommen. Ein Hund sollte circa 20 Stunden am Tag schlafen. Sprich, wenn der kleine Flegel sich in Haus und Garten selbst beschäftigt und dann meist nur Dinge tut, die wir Menschen nicht unbedingt so toll finden - Papierkörbe ausräumen, Klopapier zerfetzen, Schuhgestelle anknabbern, Türdichtungen rausreisen, Stuhlbeine zerkauen - muss man den Hund aktiv zur Ruhe bringen. Das heisst, sein Aktionsradius wird eingeschränkt, sodass ihm eigentlich nur das Entspannen und Schlafen bleibt. Tut man das nicht, sind gerade sehr junge Hunde permanent in Bewegung und bespassen sich selbst. Der Einfallsreichtum junger Hunde ist diesbezüglich grenzenlos.

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All diese meist unerwünschten Dinge tut der findige Hund in den seltensten Fällen aus Langeweile, sondern weil er Gelegenheit dazu bekommt. Verordnet man ihm Ruhe, wird er diese annehmen. Auch wenn er manchmal dazu "überredet" werden muss.

Welpenerziehung - Sendepause für Flegel

 

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