Kind und Hund - Ungleiche Freunde

Kleinkinder werden von Hunden absolut nicht ernst genommen. Auch Welpenschutz haben die Kinder nicht, obwohl das gerne behauptet wird. Was genau heisst Welpenschutz? Welpenschutz bedeutet eine Art Narrenfreiheit, welche Welpen in ihrem Rudel in den ersten paar Lebenswochen geniessen.


Für Hunde jeden Alters sind Kinder nichts anderes als unberechenbare, skurile, kauzige Wesen. Kleine Kinder nehmen sie nicht für voll und gehorchen ihnen natürlich kein Wort. Vielleicht, aber nur vielleicht, lassen sie sich herab und tun etwas für ein Leckerli. Wenn sie keine Lust auf Zirkus haben, dann nehmen sie es sich einfach direkt aus der Kinderhand. Zack und weg.


Woran aber liegt das, dass Hunde Kinder nicht ernst nehmen? Das liegt an der Körpersprache, die bei den beiden komplett unterschiedlich ist. Hund und Kind können diese gegenseitig nicht interpretieren. Ungestüme Umarmungen von Kindern mögen Hunde beispielsweise überhaupt nicht. Im übrigen auch nicht unbedingt von Erwachsenen. Von menschlichen Rudelmitglieder werden sie jedoch meist ohne murren hingenommen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀


Bei Kindern liegt die Reiz- und Toleranzschwelle von Hunden weit tiefer. Von ihnen lassen sie sich entsprechend weniger gefallen. Die meisten Beissunfälle passieren auf eben diese Weise, im eigenen Haushalt.

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Deshalb ist es wichtig, dem Kind früh den korrekten Umgang mit dem Hund zu zeigen und diesen im Alltag vorzuleben. Andererseits muss der Hund wissen, dass ihn das Kind nichts anzugehen hat und er es nicht bedrängen darf aber es auch nicht beschützen muss. Das ist Sache der Eltern. Und natürlich sollte immer eine erwachsene Person dabei sein, wenn Hund und Kind zusammen sind.



 

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