
Fragen und Antworten
Aggressionsverhalten & Problemverhalten
Mein Hund ist aggressiv gegenüber anderen Hunden. Was kann ich tun?
Aggression ist nicht gleich Aggression. Deshalb analysieren wir in einem ersten Schritt genau: Wann reagiert dein Hund? An der Leine oder auch im Freilauf? Bei allen Hunden oder nur bei bestimmten? Und vor allem klären wir die Frage, weshalb dein Hund dieses Verhalten zeigt.
Bei eDOGcation arbeiten wir nicht einfach daran, aggressives Verhalten zu unterdrücken. Wir wollen verstehen, was dahintersteckt, und dort ansetzen. Dein Hund darf lernen, schwierige Situationen anders zu bewältigen und du sollst wissen, wie du ihn dabei anleiten und sicher führen kannst.
Mein Hund hat schon mehrfach zugeschnappt. Ist er noch trainierbar?
Ja. Auch Hunde, die bereits geschnappt oder gebissen haben, können lernen und ihr Verhalten zu verändern. Entscheidend ist, dass wir das Verhalten ernst nehmen und herausfinden, warum dein Hund in diesen Situationen so reagiert.
Angst, Frustration, Überforderung, Unsicherheit oder Ressourcenschutz können beispielsweise zu ähnlichem Verhalten führen, brauchen im Training aber unterschiedliche Lösungsansätze. Deshalb gibt es bei uns kein Schema F. Wir schauen uns den Hund, sein Verhalten und eure Beziehung und den gemeinsamen Alltag als Ganzes an und bauen darauf das Training auf.
Woran erkenne ich, dass mein Hund unsicher statt aggressiv ist?
Aggression und Unsicherheit sind keine Gegensätze. Ein Hund kann aggressives Verhalten zeigen, gerade weil er sich unsicher fühlt.
Oft gibt es vor der eigentlichen Eskalation bereits Hinweise: Ausweichen, Erstarren, geduckte Körperhaltung, Distanzvergrösserung oder andere Veränderungen in Körpersprache und Verhalten. Werden diese Signale übersehen oder reichen sie aus Sicht des Hundes nicht aus, kann die Reaktion deutlicher werden.
Deshalb schauen wir bei eDOGcation nicht nur auf das Verhalten, welches sich für uns Menschen störend oder falsch anfühlt. Uns interessiert, was davor passiert und warum dein Hund überhaupt das Gefühl hat, so reagieren zu müssen.
Habe ich etwas falsch gemacht, wenn mein Hund Probleme zeigt?
Natürlich können wir Menschen Verhalten positiv wie negativ beeinflussen. Aber problematisches Verhalten lässt sich selten auf den einen Erziehungsfehler zurückführen.
Genetik, frühe Entwicklung, Lernerfahrungen, Umwelt, Alltag und der Umgang des Menschen mit bestimmten Situationen spielen zusammen. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht: „Wer ist schuld?“, sondern: „Was können wir ab jetzt verändern?“
Unsere Aufgabe sehen wir im beantworten dieser Frage. Wir erarbeiten gemeinsam mit dir einen Weg, der für deinen Hund verständlich und für dich im Alltag umsetzbar ist.
Was unterscheidet eure Arbeit an Aggressionsverhalten von einer normalen Hundeschule?
Wir haben uns bewusst auf Hunde mit besonderen Herausforderungen spezialisiert und arbeiten deshalb täglich mit Menschen, die Hunde mit ausgeprägtem Aggressionsverhalten haben.
Aggression, Angst, Unsicherheit, Nervenschwäche und komplexe Verhaltensprobleme sind bei uns keine Ausnahmefälle, sondern ein zentraler Teil unserer Arbeit.
Deshalb arbeiten wir nicht mit einem Standardprogramm, das für jeden Hund gleich aussieht. Wir analysieren das konkrete Verhalten, definieren realistische Ziele und entwickeln daraus einen individuellen Trainingsweg für das jeweilige Mensch-Hund-Team.
Mein Hund reagiert nur gegenüber bestimmten Hundetypen aggressiv – ist das normal?
Das kommt durchaus vor. Manche Hunde reagieren beispielsweise besonders auf grosse, kleine, sehr aktive, frontal entgegenkommende oder bestimmte andere Hunde.
Solche Muster haben immer einen Ursprung. Häufig spielen Erfahrungen, Erwartungen und gelernte Verknüpfungen eine Rolle. Im Training schauen wir deshalb was die Reaktion tatsächlich auslöst. Je genauer wir das Muster verstehen, desto gezielter können wir daran arbeiten.
Mein Hund ist aggressiv gegenüber Menschen. Was kann ich tun?
Wenn dein Hund fremde Menschen anbellt, anknurrt, nach ihnen schnappt oder bereits gebissen hat, sollte zuerst geklärt werden, wann und warum dieses Verhalten auftritt. Reagiert er auf Besuch, fremde Menschen unterwegs, Kinder, schnelle Bewegungen oder wenn jemand direkten Kontakt zu ihm aufnehmen möchte?
Aggression gegenüber Menschen kann unterschiedliche Ursachen wie beispielsweise Angst, Unsicherheit, Überforderung, Frustration oder bestimmte Lernerfahrungen haben. Deshalb arbeiten wir bei eDOGcation nicht einfach daran, Knurren oder andere Warnsignale zu unterdrücken. Wir schauen uns an, was die Reaktion auslöst und was dein Hund in diesen Situationen braucht, um anders damit umgehen zu können.
Gleichzeitig spielt Sicherheit eine erhebliche Rolle. Je nach Vorgeschichte gehört deshalb auch ein sinnvolles Management zum Training, damit weder dein Hund noch andere Menschen unnötig in kritische Situationen geraten.
Mein Hund ist aggressiv gegen mich. Was kann ich tun?
Wenn dein eigener Hund dich anknurrt, nach dir schnappt oder dich bereits gebissen hat, ist das verständlicherweise eine belastende Situation und ein Verhalten, das du auf jeden Fall ernst nehmen solltest.
Entscheidend ist zunächst herauszufinden, in welchen Situationen die Aggression auftritt. Passiert es beim Anfassen, beim Wegnehmen von Futter oder Gegenständen, auf dem Sofa, beim Anleinen, bei körperlicher Nähe oder wenn du deinem Hund Grenzen setzt? Solche Details helfen uns zu verstehen, welche Funktion das Verhalten für deinen Hund hat.
Wir analysieren, warum die Situation zwischen Mensch und Hund eskaliert und wie Kommunikation, Beziehung und Umgang so verändert werden können, dass wieder mehr Sicherheit und Vertrauen entstehen.
Hat dein Hund bereits gebissen oder ist sein Verhalten schwer einzuschätzen, solltest du nicht versuchen, kritische Situationen bewusst zu provozieren oder alleine „auszutesten“. Dann ist eine individuelle Einschätzung der sinnvollste erste Schritt.
Leinenführigkeit
Wie bekomme ich meinen Hund dazu, an lockerer Leine zu gehen?
Gute Leinenführigkeit beginnt für uns nicht bei der Leine, sondern bei der Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Ziehen an der Leine ist selten nur ein technisches Problem.
Dein Hund darf lernen zu verstehen, woran er sich orientieren soll und welches Verhalten von ihm erwartet wird. Gleichzeitig solltest du lernen, eindeutig, verbindlich und für deinen Hund verständlich zu kommunizieren.
Genau darum geht es in unserem Leinenchaoten-Workshop. Du bekommst konkrete Werkzeuge und Übungen an die Hand, die nicht nur während des Trainings funktionieren sollen, sondern vor allem dort, wo du sie brauchst: in eurem Alltag.
Mein Hund zieht nur bei bestimmten Reizen wie anderen Hunden oder Velofahrern. Hilft ein normales Leinentraining?
Dann geht es wahrscheinlich um mehr als reine Leinenführigkeit. Andere Hunde, Velofahrer oder bestimmte Umweltreize können Erregung, Erwartung, Frustration oder Unsicherheit auslösen. Das Ziehen ist dann nur das Verhalten, das du am Ende der Leine bemerkst.
Deshalb trainieren wir nicht einfach an der lockeren Leine zu gehen. Wir schauen uns an, warum dein Hund beim entsprechenden Reiz die Orientierung verliert und wie du ihn wieder ansprechbar und kooperativ bekommen kannst.
Ab wann kann ich mit dem Leinentraining beginnen?
Du kannst bereits mit einem jungen Hund die Grundlagen für entspanntes Laufen an der Leine schaffen. Dabei geht es zunächst weniger um Perfektion als darum, von Anfang an sinnvolle Gewohnheiten und Orientierung aufzubauen.
Gerade während der Entwicklung vom Welpen zum Junghund verändern sich Aufmerksamkeit, Motivation und Verhalten oft deutlich. Wer jetzt verbindlich an der Kommunikation und Leinenführigkeit arbeitet, verhindert, dass sich ungünstige Muster über Monate festigen.
Wie lange dauert es, bis sich sichtbare Erfolge beim Leinentraining zeigen?
Erste Veränderungen können teilweise schon nach wenigen Trainingseinheiten sichtbar werden. Bis dein Hund auch bei Ablenkung zuverlässig an lockerer Leine läuft, braucht es jedoch Wiederholung und konsequentes Dranbleiben im Alltag.
Wie schnell es geht, hängt vom Hund, den bestehenden Gewohnheiten, den jeweiligen Auslösern und vor allem davon ab, wie verbindlich du das Gelernte zwischen den Trainingseinheiten umsetzt.
Zielgruppe & Voraussetzungen
Für welche Hunde ist eDOGcation geeignet?
eDOGcation richtet sich insbesondere an Menschen mit Hunden, bei denen das Zusammenleben nicht einfach nach Lehrbuch funktioniert.
Aggressionsverhalten, Unsicherheit, Ängste, Nervenschwäche, Schwierigkeiten bei Hundebegegnungen, mangelnde Orientierung oder andere festgefahrene Verhaltensmuster gehören zu unseren Schwerpunkten.
Genauso wichtig ist uns die frühzeitige Begleitung: Deshalb bieten wir auch für junge Hunde gezieltes Training an, damit unerwünschte Verhaltensweisen gar nicht erst entstehen.
Für welche Menschen ist eDOGcation geeignet?
eDOGcation ist für Menschen, die ihren Hund nicht einfach nur „funktionieren“ lassen wollen, sondern bereit sind, sein Verhalten wirklich zu verstehen und auch das eigene Handeln zu hinterfragen.
Gerade bei Aggression, Angst, Unsicherheit oder anderen herausfordernden Verhaltensweisen gibt es selten die eine schnelle Lösung. Veränderung entsteht dann, wenn Mensch und Hund gemeinsam lernen. Wir erwarten keine perfekten Hundemenschen aber Menschen, die offen für neue Sichtweisen sind, Verantwortung übernehmen und bereit sind, das Erarbeitete auch im Alltag umzusetzen.
Wenn du verstehen möchtest, warum dein Hund tut, was er tut, klare und ehrliche Rückmeldungen schätzt und bereit bist, aktiv an eurer gemeinsamen Entwicklung zu arbeiten, bist du bei eDOGcation richtig.
Ist mein Hund zu alt oder zu schwierig für ein Training?
Alter allein ist kein Grund, einen Hund aufzugeben und nicht mehr mit ihm zu arbeiten. Auch erwachsene und ältere Hunde können lernen und Verhalten verändern.
Bei lange etablierten oder sehr ausgeprägten Verhaltensmustern kann der Weg anspruchsvoller sein und mehr Zeit benötigen. Das bedeutet aber nicht, dass Training keinen Sinn mehr ergibt. Wir schauen individuell darauf, was für deinen Hund und eure Situation realistisch erreichbar ist.
Mad Dog Intensivwoche
Was ist die Mad Dog Intensivwoche und für wen eignet sie sich?
Die Mad Dog Intensivwoche ist unser intensives Trainingsformat für Mensch-Hund-Teams, bei denen Angst, Aggression oder andere ausgeprägte Verhaltensprobleme den Alltag bestimmen.
Wir arbeiten mehrere Tage intensiv und aufeinander aufbauend miteinander. Dadurch können wir tiefer in die jeweilige Problematik einsteigen, Veränderungen direkt begleiten und das Training laufend an die Entwicklung des Hundes anpassen.
Die Intensivwoche richtet sich an Menschen, die bereit sind, sich intensiv mit ihrem Hund, seinem Verhalten und auch dem eigenen Umgang damit auseinanderzusetzen und endlich einen alltagstauglichen Weg für die Lösung ihrer Probleme haben möchten.
Kann jeder Hund an der Mad Dog Intensivwoche teilnehmen?
Die Mad Dog Intensivwoche haben wir speziell für Hunde mit Angst-, Aggressions- und anderen anspruchsvollen Verhaltensthemen entwickelt. Für diese Hunde bietet das intensive und eng begleitete Training über mehrere Tage das richtige Setting.
Für Mensch-Hund-Teams von weiter her bietet die Intensivwoche die Möglichkeit, neue Perspektiven und konkrete Trainingsansätze mitzunehmen. Viele nutzen die Intensivwoche auch gezielt als Ergänzung zu ihrem bestehenden Mad Dog Club Training.
Ablauf, Standort & Organisatorisches
Wie läuft eine erste Trainingsstunde bei euch ab?
Bevor wir etwas verändern wollen, müssen wir verstehen, was tatsächlich passiert.
Deshalb beginnen wir mit deiner Schilderung der Situation und schauen uns anschliessend das Verhalten deines Hundes möglichst konkret an. Was sind die Auslöser? Wie reagiert dein Hund? Was sind seine Motive? Wie reagierst du? Und welche Muster haben sich zwischen euch bereits entwickelt?
Darauf aufbauend beginnen wir mit den ersten praktischen Schritten. Du sollst nach dem Training nicht nur wissen, was du tun kannst, sondern auch verstehen, warum du es tust.
Was unterscheidet eDOGcation auch in der Wissensvermittlung von anderen Hundeschulen?
eDOGcation ist ein Bildungszentrum und diesen Anspruch nehmen wir ernst. Unsere Fachpersonen sind nicht nur im Hundetraining ausgebildet, sondern verfügen auch über andragogische Kompetenzen in der Erwachsenenbildung. So vermitteln wir dir nicht einfach, was du tun sollst, sondern sorgen dafür, dass du verstehst, warum und wie du es im Alltag umsetzen kannst.
Nach deinem Einzeltraining erhältst du Zugang zu deinem persönlichen digitalen Lernportal. Dort findest du alles an einem Ort: von der Anamnese über individuelle Trainingsanleitungen bis zu den Zusammenfassungen deiner Trainings. So kannst du jederzeit nachschauen, weiterlernen und genau dort anknüpfen, wo ihr im Training aufgehört habt.
Damit verbinden wir persönliches Hundetraining mit moderner Erwachsenenbildung und einer digitalen Lernbegleitung, die weit über die einzelne Trainingsstunde hinausgeht.
Kann ich auch ein Intensivtraining mehrere Tage hintereinander bei euch machen?
Ja. Gerade für Personen von weiter her ist das eine gute Möglichkeit, mehrere Tage intensiv im Einzeltraining an bestehenden Themen zu arbeiten. Gerne stellen wir gemeinsam mit dir ein passendes Intensivtraining zusammen und koordinieren die einzelnen Trainingstage individuell. Schreib uns dazu einfach eine E-Mail.
Wo findet das Training statt?
Unsere Einzeltrainings finden in der Region Horgen oder an einem unserer Pop-up-Standorte statt. Du buchst dein Training über unsere Buchungsseite direkt bei der Hundetrainerin deiner Wahl. Den genauen Trainingsstandort erhältst du anschliessend per E-Mail mit deiner Buchungsbestätigung.
Unsere Gruppentrainings finden in der Region Horgen statt. Der genaue Standort variiert je nach Gruppe und Trainingsinhalt – entweder trainieren wir auf einem unserer Trainingsgelände oder gezielt an einem öffentlichen Ort.
Was kostet ein Training bei eDOGcation?
Die Kosten variieren je nach Angebot und Trainingsformat. Die aktuellen Preise findest du direkt auf der jeweiligen Angebotsseite.
Einzeltrainings werden nach effektiv aufgewendeter Zeit abgerechnet. Je nach Hundetrainerin liegt der Stundenansatz zwischen CHF 130.00 und CHF 180.00.
Hundetrainerausbildung & Schulterblick
Was ist der Canis Dynamics Expert Lehrgang?
Canis Dynamics Expert ist die Hundetrainerausbildung der eDOGCation ACADEMY. Die Ausbildung besteht aus vier Modulen und führt zum abschliessenden Diplom als Hundetrainer:in.
Der Schwerpunkt liegt auf der professionellen Arbeit mit Hunden mit besonderen Herausforderungen. Der Lehrgang richtet sich an Menschen, die Hundeverhalten nicht nur oberflächlich beurteilen, sondern Zusammenhänge verstehen, Verhalten differenziert analysieren und daraus fundierte Trainingsansätze entwickeln möchten.
Brauche ich Vorerfahrung, um den Canis Dynamics Expert Lehrgang zu starten?
Nein, du brauchst keine bestimmte Vorbildung oder Erfahrung im Hundetraining. Grundsätzlich kann jeder den Canis Dynamics Expert Lehrgang absolvieren, der bereit ist, intensiv zu lernen, sich vertieft mit Hundeverhalten auseinanderzusetzen und Zusammenhänge wirklich verstehen zu wollen.
Wichtig ist uns die Bereitschaft, sich nicht mit einfachen Antworten zufriedenzugeben, sondern Verhalten differenziert zu betrachten, Wissen zu verknüpfen und das Gelernte auch praktisch anzuwenden.
Voraussetzung für die Teilnahme ist ein eigener Hund, mit dem du die Inhalte der Ausbildung praktisch erarbeiten und vertiefen kannst.
Kann ich bei eDOGcation als Hundetrainerin oder Hundetrainer einen Schulterblick machen?
Ja. Wenn du bereits als Hundetrainerin oder Hundetrainer arbeitest und neue Perspektiven für deine praktische Arbeit gewinnen möchtest, kannst du bei eDOGcation einen Schulterblick machen.
Dabei erhältst du die Möglichkeit, unsere Arbeit praxisnah mitzuerleben, unterschiedliche Mensch-Hund-Teams zu beobachten und Einblicke in unsere Herangehensweise und Trainingsarbeit zu erhalten. Der Schulterblick eignet sich besonders, wenn du dein bestehendes Wissen erweitern, deine eigene Arbeit reflektieren und neue Impulse für deinen Trainingsalltag mitnehmen möchtest.
Wie arbeitet eDOGcation?
Mit welchen Trainingsmethoden arbeitet eDOGcation?
Bei eDOGcation arbeiten wir nicht nach einer starren Methode oder einem vorgegebenen Trainingsschema. Jeder Hund, jeder Mensch und jede Situation ist anders, entsprechend individuell muss auch der Trainingsweg sein.
Wir analysieren, warum ein Verhalten entsteht, welche Faktoren es beeinflussen und was das jeweilige Mensch-Hund-Team braucht. Daraus wählen wir geeignete Trainingsansätze und passen diese laufend an die Entwicklung an. Unser Ziel ist nicht, einer bestimmten Methode zu folgen, sondern nachhaltige Veränderungen zu erreichen, die im Alltag funktionieren und für einen entspanntes Miteinander sorgen.
Arbeitet eDOGcation mit positiver Verstärkung und Leckerlis?
Ja, positive Verstärkung ist beispielsweise beim Erlernen des Rückrufs ein wichtiger Bestandteil des Hundetrainings und auch Futter kann dabei gezielt eingesetzt werden. Wir reduzieren Hundeerziehung jedoch nicht auf Leckerlis oder eine einzelne Form des Lernens.
Hunde lernen ständig und auf unterschiedliche Weise. Wir betrachten immer den gesamten Kontext: Motivation, Emotionen, Beziehung, Kommunikation, Konsequenzen und die jeweilige Situation. Welche Form der Verstärkung sinnvoll ist, hängt vom Hund und vom Trainingsziel ab. Ein Leckerli kann ein wertvolles Trainingsmittel sein aber es ist eben ein Trainingsmittel und nicht die Antwort auf jedes Verhalten.
Was passiert, wenn eine Trainingsmethode bei meinem Hund nicht funktioniert?
Dann verändern wir den Trainingsansatz. Ein Hund muss nicht in eine Methode passen, die Vorgehensweise muss zum Hund, zum Menschen und zur Situation passen.
Wir prüfen deshalb, warum etwas nicht funktioniert. Training ist für uns ein dynamischer Prozess. Wir beobachten, überprüfen und passen an, statt an einer Methode festzuhalten, nur weil sie theoretisch funktionieren müsste.
Arbeitet eDOGcation nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen?
Ja. Bei eDOGcation orientieren wir uns an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Verhaltensbiologie, Lernpsychologie, Kynologie und Andragogik und entwickeln unsere Arbeit kontinuierlich weiter.
Dabei geht es uns nicht darum, einzelne Studien oder Methoden unreflektiert zu übernehmen. Wir verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit fundiertem Fachwissen, langjähriger Praxiserfahrung und einer individuellen Betrachtung des jeweiligen Mensch-Hund-Teams.
Unsere Fachpersonen bilden sich laufend weiter, hinterfragen bestehendes Wissen und beziehen neue Erkenntnisse in ihre Arbeit ein. Denn professionelle Hundeerziehung bedeutet für uns auch, fachlich niemals stehen zu bleiben.
Welche Qualifikationen haben die Hundetrainerinnen bei eDOGcation?
Unsere Hundetrainerinnen verfügen über fundierte fachliche Ausbildungen rund um Hundeverhalten, Lernprozesse und Training und bilden sich kontinuierlich weiter. Ebenso wichtig ist uns die professionelle Vermittlung dieses Wissens: Unsere Fachpersonen verfügen über andragogische Kompetenzen und sind in der Erwachsenenbildung geschult.
Als eduQua-zertifiziertes Bildungszentrum erfüllen wir anerkannte Schweizer Qualitätsstandards in der Aus- und Weiterbildung. Dieser Anspruch prägt auch unsere tägliche Trainingsarbeit: Wir möchten nicht nur Veränderungen beim Hund erreichen, sondern Menschen befähigen, Zusammenhänge zu verstehen und das Gelernte sicher und selbstständig im Alltag umzusetzen.
Ist eDOGcation eine gewaltfreie Hundeschule und arbeitet ihr mit gewaltfreiem Hundetraining?
Ja. Gewalt hat in unserem Hundetraining keinen Platz. Wir arbeiten weder mit körperlicher Gewalt noch mit Methoden, die Hunde einschüchtern, bedrohen oder ihnen Schmerzen zufügen.
Gewaltfreies Hundetraining bedeutet für uns jedoch nicht, auf Führung, Regeln oder Grenzen zu verzichten. Hunde brauchen verständliche Kommunikation, Orientierung und Verlässlichkeit. Wir zeigen dir, wie du deinem Hund klar vermitteln kannst, welches Verhalten erwünscht ist und welches nicht – fair, nachvollziehbar und gewaltfrei.
Gehört eDOGcation einer Stiftung, einem kynologischen Verein oder einer anderen Organisation an?
Nein. Wir möchten unsere fachliche Arbeit nicht an die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Organisation, einem Berufsverband oder einem einzelnen Trainingslabel knüpfen.
eDOGcation verfolgt einen eigenen, wissenschaftlich fundierten und ganzheitlichen Ansatz. Wir betrachten jedes Mensch-Hund-Team individuell und arbeiten mit den Trainingsansätzen, die in der jeweiligen Situation fachlich sinnvoll, fair, verantwortungsvoll und für den entsprechenden Menschen umsetzbar sind.
Als Bildungszentrum sind wir eduQua-zertifiziert und erfüllen damit anerkannte Schweizer Qualitätsstandards für Weiterbildungsinstitutionen. Diese unabhängige Qualitätszertifizierung entspricht unserem Anspruch, Hundeerziehung und Erwachsenenbildung professionell, strukturiert und auf hohem fachlichem Niveau miteinander zu verbinden.